Tagesgeld contra Sparbuch

Millionen Deutsche setzen bei ihrer Geldanlage immer noch vollständig oder zumindest teilweise auf das klassische Sparbuch. Dabei sorgen die kümmerlichen Zinsen in normalen Zeiten noch nicht einmal für einen Inflationsausgleich. Im Klartext heißt das: Jahr für Jahr verliert das Guthaben auf dem Sparbuch als Folge der Geldentwertung real an Wert. Hinzu kommt, dass das Sparbuch Abhebungen nur in eingeschränktem Umfang ermöglicht, zumeist sind Auszahlungen auf eine bestimmte Summe pro Monat oder pro Quartal begrenzt.

Vor allem wegen des vermeintlich hohen Maßes an Sicherheit ist das Sparbuch der Favorit viele Kleinsparer. Zwar besteht natürlich tatsächlich nicht die Gefahr von Kursverlusten wie bei Engagements in Aktien. Jedoch ist die Sicherheit wegen des realen Wertverlustes trügerisch. In letzter Zeit hat deshalb das Tagesgeld immer mehr an Beliebtheit gewonnen. In Sachen Sicherheit steht ein Tagesgeldkonto dem Sparbuch in nichts nach. Dafür werden für Tagesgeld aber Zinsen gezahlt, die nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern zudem noch eine ansehnliche Rendite ermöglichen.

Auch wenn es um die Flexibilität geht, sieht das Sparbuch gegenüber Tagesgeldanlagen alt aus. Selbst wenn Sie große Summen auf einem Tagesgeldkonto „parken“, können Sie jederzeit über das gesamte Geld verfügen. Obergrenzen für Auszahlungen beziehungsweise Abhebungen wie beim Sparbuch müssen Sie nicht beachten, Kündigungsfristen gibt es ebenfalls nicht.

Fazit: Wenn auch Sie zu jenen Sparern gehören, die ihr Geld noch immer auf dem Sparbuch liegen haben, sollten Sie sich dringend mit den Vorzügen des Tagesgeldes beschäftigen. Ein Tagesgeldkonto können Sie kostenlos eröffnen und ohne Gebühren online verwalten. Dank hoher Zinsen verdient Ihr Erspartes ganz automatisch Geld, Ihr Guthaben wächst von Woche zu Woche. An jedem Tag, den Ihre Ersparnisse weiter auf dem Sparbuch liegen, verschenken Sie hingegen bares Geld.